Das Canitrail-System: Zuggeschirr, Leine und Laufgürtel als aufeinander abgestimmte Einheit
Beim Canitrail ist jede Komponente mit der nächsten verbunden. Das Zuggeschirr überträgt die Kraft des Hundes auf die Leine, die Leine puffert Stöße ab und leitet die Zugkraft an den Laufgürtel weiter. Wenn eine dieser drei Verbindungen nicht passt, leidet das gesamte System darunter: schlechte Kraftübertragung, Unbehagen für den Hund oder Belastung der Lendenwirbelsäule des Läufers.
Die Inlandsis-Ausrüstung wird als kohärentes System entwickelt. Die Verbindungspunkte, Lasttragfähigkeiten und Materialien sind aufeinander abgestimmt, damit Mensch und Hund auf dem Trail effizient zusammenarbeiten. Jedes Produkt ist im Vercors unter realen Bedingungen getestet und von internationalen Wettkampfathleten validiert worden.
Zuggeschirr für Canitrail: Passform, Bewegungsfreiheit und keine Druckpunkte
Auf technischem Gelände wird das Zuggeschirr anders beansprucht als auf der Laufstrecke. Bei Auf- und Abstiegen, beim Überqueren von Hindernissen und bei Richtungswechseln muss es stabil sitzen, ohne zu verrutschen oder einzuengen.
Das entscheidende Konstruktionsprinzip: Die Zugkräfte werden auf den Brustkorb verteilt, nicht auf die Schultern oder die Luftröhre. So bleibt die Lunge des Hundes frei, die Schulterblätter können sich ungehindert bewegen. Auf langen Distanzen ist das kein Detail, sondern eine Grundvoraussetzung für Wohlbefinden und Leistung.
Inlandsis bietet mehrere Modelle je nach Morphologie und Einsatzbereich: Der Polar Evo ist breit einstellbar und eignet sich für Einsteiger und Hunde mit untypischer Körperform. Der Blizzard Beast ist auf maximale Kraftübertragung bei Wettkampfniveau ausgelegt. Der Storm positioniert sich dazwischen: leistungsorientiert, aber alltagstauglich.
Für die richtige Wahl sind zwei Maße entscheidend: Brustumfang und Rückenlänge des Hundes. Die Größentabellen finden Sie direkt auf den Produktseiten im Zuggeschirr-Sortiment.
Zugleine und Laufgürtel: Stoßdämpfung, Sicherheit und schnelles Aushaken
Die elastische Leine ist das Bindeglied zwischen Hund und Läufer. Auf unebenem Terrain und bei Gefälle entstehen kurze, ruckartige Zugbewegungen, die ohne Dämpfung direkt auf die Lendenwirbelsäule des Läufers und die Schultern des Hundes wirken. Ein integrierter elastischer Kern federt diese Stöße ab, bevor sie das Muskel-Skelett-System belasten.
Die Crossmax 3.0 ist die Wettkampfleine der Marke: leicht, mit Schnellverschlusskarabiner und einem elastischen Kern, der für Hunde ab 15 kg ausgelegt ist. Für den Trainingseinsatz und Einsteiger bieten die Crosser 1 und Crosser 2 zwei solide Alternativen mit unterschiedlichen Längen und Dämpfungswerten. Für kleinere Hunde unter 15 kg ist die Crosser 2 SD die passende Option.
Der Laufgürtel eines Canitrail-Läufers unterscheidet sich grundlegend von einem handelsüblichen Laufgürtel. Der Befestigungspunkt sitzt tiefer, auf Höhe der Hüfte, damit die Zugkraft auf das Becken und nicht auf die Wirbelsäule wirkt. Außerdem verfügt ein spezieller Canicross-Gürtel über Beinschlaufen, die verhindern, dass er bei starkem Zug nach oben rutscht. Der Aircross erfüllt diese Anforderungen: leicht, stabil im Sitz, kompatibel mit den Inlandsis-Leinen. Zum Sortiment Gurte und Baudriers.
Ein Schnellverschlusskarabiner gehört zu einer vollständigen Canitrail-Ausrüstung dazu. Er ermöglicht das schnelle Aushaken des Hundes in unerwarteten Situationen, ohne dass Hände zittern oder Schlaufen gelöst werden müssen. Zum Sortiment Karabiner und Zubehör.